19. Mai 2018

Mehr Altenpflegekräfte braucht das Land – für ein Sofortprogramm

Foto-Quelle: www.pixabay.com/de/walker-hilfe-senior-ältere-menschen-1082410/

Die neue Bundesregierung hat sich auf Sofortmaßnahmen für eine bessere Altenpflege verständigt. 8.000 zusätzliche Stellen sollen hier geschaffen werden.

Was erstmal gut klingt, ist bei genauerer Betrachtung ein Tropfen auf dem heißen Stein. Für die rund 13.600 Pflegeheime in Deutschland, bedeuten diese 8.000 Stellen gerade einmal eine halbe Zusatzstelle pro Einrichtung.

Zur Vermeidung von „gefährlicher Pflege“, einer Absicherung von Pflegequalität und zur dringend notwendigen Entlastung der Pflegekräfte wird seit Jahren die Forderung nach einer verbindlichen bundeseinheitlichen Personalbemessung durch Beschäftige, Gewerkschaften, Sozial- und Angehörigenverbände und Parteien erhoben.

Laut dem Bremer Sozialressort fehlen in Bremen bis zum Jahr 2025 allein 700 zusätzliche Fachkräfte in der Altenpflege. Freie Stellen scheinen zudem in Bremen besonders schwer zu besetzen.

Bis zur Umsetzung eines wissenschaftlichen Verfahrens zur Personalbemessung im Jahr 2020 braucht es daher jedoch ein Sofortprogramm.

Vor diesem Hintergrund hat die Linksfraktion einen Antrag erarbeitet, mit dem die Bürgerschaft den Senat unter anderem auffordern soll sicherzustellen, dass nicht die Menschen mit Pflegebedarf und ihre Familien die dafür erforderlichen Mehrausgaben tragen. Vorrangig soll der Pflegevorsorgefonds in einen Pflegepersonalfonds für eine bessere Bezahlung der Pflegekräfte umgewidmet werden.

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