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Erlanson: Drugchecking

Gesundheitsschutz und Prävention durch Drugchecking

Um Gesundheitsrisiken zu reduzieren, gibt es in immer mehr europäischen Ländern Drugchecking-Projekte, also die Möglichkeit erworbene Betäubungsmittel vom Schwarzmarkt auf ihre Wirkstoffdosierung und eventuell sonstige Inhalte analysieren zu lassen. Erfahrungen mit diesen Projekten zeigen, dass bezüglich des häufig leichtfertigen Umgangs mit Partydrogen durch das Drugchecking sensibilisiert werden kann. Eine Studie der Uni Amsterdam kommt zu dem Ergebnis, dass Drugchecking den Drogenkonsum verzögert und bei Unentschlossenen sogar verhindert und es nicht zu einer Steigerung des Drogenkonsums kommt, wie es Gegner des Drugcheckings häufig vermuten.

Ursprünglich hatten die Grünen dem Vernehmen nach schon einen diesbezüglichen Antrag vorbereitet im letzten Sommer mit einem Bremer Modellprojekt als Forderungspunkt. Dieser Antrag ist aber offenbar erstmal wieder in der Schublade gelandet wegen des sozialdemokratischen Koalitionspartners. Nun wurde die Große Anfrage als „Ersatz“ eingereicht. Die Abgeordneten diskutierten die Mitteilung des Senats.

Peter Erlanson erinnerte in der Debatte daran, dass DIE LINKE schon vor gut fünf Jahren eine parlamentarische Initiative einreichte. Er kritisierte, dass es heute immer noch kein Drugchecking-Modellprojekt im kleinsten Bundesland gibt.


Erlanson: Strategien gegen Übergewicht, Adipositas, Diabetes